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04.11.2016

Graz begleitet BürgerInnen per„Heimweg‐Telefon“

Neues Sicherheits‐Service der Ordnungswache Graz

Stadt Graz/Fischer 
Stadt Graz/FischerStadt Graz/Fischer
 

Mit dem „Heimweg‐Telefon" 872‐2277, einem in Österreich einzigartigen Service, will die Ordnungswache Graz das Sicherheitsgefühl der BürgerInnen heben.

Die Murmetropole ist eine sehr sichere Stadt, trotzdem kennt fast jede/r BürgerIn das mulmige Gefühl, wenn man im Finstern allein nach Hause geht. Damit ist jetzt Schluss! Ab Freitag, 4. November 2016, können sich die Grazerinnen und Grazer nämlich in der Nacht nach Hause begleiten lassen - zumindest telefonisch. Denn als erste Stadt Österreichs richtet Graz ein „Heimweg‐Telefon" ein; rechtzeitig zur Ballsaison und zum nahenden Advent mit seinen vielen Märkten und Veranstaltungen.

Wie funktioniert das Heimweg‐Telefon? Wer in der Nacht allein unterwegs ist, sich unsicher fühlt, kann am

 

 Freitag, Samstag und vor Feiertagen von 23 bis 3 Uhr die

 

Telefonnummer

 

0316/872‐2277

 

anrufen. Abheben wird eine Dame/ein Herr eines insgesamt 13‐köpfigen Teams der Ordnungswache Graz, die/der nach dem Standort und dem Ziel fragt und solange mit der Anruferin/dem Anrufer spricht, bis sie/er wohlbehalten zu Hause angekommen ist. Sollte die Anruferin/der Anrufer belästigt werden, sollte es einen Zwischenfall geben, dann verständigt die Ordnungswache sofort die Polizei und schickt sie zum aktuellen Standort. Für diese Aufgabe wurde die Ordnungswache speziell und umfassend geschult.  

 
App für Android... 
App für Android...App für Android...
 
... und iPhone. 
... und iPhone.... und iPhone.
 

Begleitend gibt es die Heimweg‐App - als Download für Android und iPhone verfügbar -, mit einer direkten Verbindung zum Heimweg‐Telefon, den wichtigsten Notrufnummern, hilfreichen Links (z. B. Stadtplan von Graz, Fahrpläne der Holding Graz Linien) und Tipps zum Selbstschutz. Heimweg‐Telefon und Heimweg‐App sind ein selbstverständlich kostenloses Services des Sicherheitsmanagements und der Ordnungswache Graz (abgesehen von den Telefonkosten selbst).

 

Beim Grazer Parkraumservice GPS, organisatorische und räumliche „Heimat" der Ordnungswache, wurde das seit Februar vorbereitete Projekt heute den Medien vorgestellt.

 

Stadtrat Mag. (FH) Mario Eustacchio: „„In manchen Städten Deutschlands - wie etwa Berlin - gibt es ehrenamtliche Vereine oder auch private Initiativen, die die Idee des „Heimweg‐Telefons" für einen sicheren Nachhauseweg betreiben. Wir als Stadt Graz wollen diese sinnvolle Idee für mehr Sicherheit „offiziell" über geschulte Mitarbeiter der Grazer Ordnungswache abwickeln und betreiben. Graz nimmt Sicherheitsfragen sehr ernst. Und Graz hat mit der Ordnungswache ein Team, das solch kommunale Sicherheitsmaßnahmen professionell und gewissenhaft betreiben kann. Ich bin stolz, dass wir in Graz diese sinnvolle Idee als erste Stadt Österreichs umsetzen können!"

 

Mag.a Barbara Muhr, Vorständin der Holding Graz, freute sich auch persönlichen Gründen über das Heimweg‐ Telefon und hat die Nummer 872‐2277 schon in ihrem Handy eingespeichert. „Die Holding Graz sorgt täglich für Lebensqualität und Sicherheit ist heute ein wertvolles Gut. Deshalb spielt die Zusammenarbeit von Institutionen und die Arbeit in funktionierenden Netzwerken gerade im Sicherheitsbereich eine wesentliche Rolle. Als Mobilitätsanbieter mit täglich mehr als 300.000 Fahrgästen sind sich die Graz Linien diesbezüglich ihrer Verantwortung den Fahrgästen gegenüber bewusst. Die Zusammenarbeit bei „Sicher nach Hause mit dem Heimweg‐Telefon" ist für uns eine weitere von vielen Maßnahmen, um für ein Mehr an Sicherheit zu sorgen. Daher beteiligen wir uns sehr gerne daran."

 

Die Holding Graz Linien werden in ihren Straßenbahnen und Bussen mit Plakaten auf das neue Angebot hinweisen und auch auf der Homepage, in Blogs und über die sozialen Medien informieren.

 

Sicherheitsmanager Wolfgang Hübel: „Nach interaktivem Sicherheitsstadtplan, Defi‐App und ähnlichen Maßnahmen beschreitet Graz wieder einmal neue Wege für mehr Sicherheit - es geht darum, nicht alleine zu sein auf dem Nachhauseweg. Mit dem Heimweg‐Telefon und der dazugehörigen App setzt Graz neuerlich Meilensteine im Bereich des Bevölkerungsschutzes. Nun wollen wir Erfahrungen sammeln, wie das Heimweg‐Telefon angenommen wird." Hübel betonte: „Auf der App gibt es kein GPS‐Tracking, wir wollen nicht, dass sich jemand beobachtet fühlt! Es muss uns auch kein/e AnruferIn den Standort nennen - dann ist es für uns aber natürlich schwierig, im Notfall die Polizei zu alarmieren."

 

GPS‐Geschäftsführer Alexander Lozinsek erläuterte die unmittelbare Zukunft des Heimweg‐Telefons: „Wir werden nun detaillierte, natürlich datenschutzgerechte, Statistiken führen: Wie viele Anrufe gibt es, wie lange dauern sie, welche Fälle und Probleme ergeben sich? Das werden wir dann mit unserem Schulungsbeauftragten diskutieren und aufarbeiten. Wir sind am Lernen, aber werden mit laufenden Schulungen immer besser werden."

 

Ideengeberin Gemeinderätin Claudia Schönbacher: „Ich bin besonders glücklich, dass die Umsetzung jetzt funktioniert, und hoffe, dass viele Menschen dieses Angebot nutzen!"

 

 

 
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